Melatonin – ein Hormon als Quelle von Jugend und Gesundheit? 3 mg 180 Stk. für 6 Monate

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Melatonin

Mela­tonin – ein Hor­mon als Quelle von Jugend und Gesund­heit?

Mela­tonin ist ein Hor­mon, das von der Zir­bel­drüse (Epi­physe), tief im Zen­tral­bere­ich des Gehirns, zyk­lisch pro­duziert wird.

Seine Pro­duk­tion wird über die Net­zhaut der Augen durch Licht ges­teuert.

Das Steuersig­nal gelangt zunächst ins Zwis­chen­hirn (Hypo­thal­a­mus) und wird erst von dort an die Zir­bel­drüse weit­ergeleit­et.
Sobald die Inten­sität des Umge­bungslicht­es einen bes­timmten Schwellen­wert unter­schre­it­et, begin­nt daraufhin die Zir­bel­drüse, Mela­tonin auszuschüt­ten.

Die Zir­bel­drüse ist Teil des endokri­nen Sys­tems. Sie besitzt eine Verbindung zum Auge und wird durch den hell-dunkel Rhyth­mus ges­teuert.

Auge und Zir­bel­drüse über­set­zen gemein­sam die Licht-Infor­ma­tio­nen in eine Botschaft, die von jed­er Zelle des Kör­pers entschlüs­selt wer­den kann.

Das Mela­tonin wird nicht gespe­ichert, son­dern sofort in die Blut­bahn abgegeben.

Bei Licht pro­duziert die Zir­bel­drüse Sero­tonin, einen Stoff, der uns  wach­hält; bei Dunkel­heit begin­nt sie mit der Mela­ton­in­pro­duk­tion, wodurch man sich müde fühlt; man wird auf den Schlaf vor­bere­it­et: die Herzfre­quenz und die Ver­dau­ung ver­langsamen sich, die Kör­pertem­per­atur und der Blut­druck sinken.

Wenn helles Tages­licht auf die Net­zhaut fällt, wird die Mela­ton­in­bil­dung sofort eingestellt.

Diese Licht­s­teuerung der Zir­bel­drüse ist wichtig für einen nor­malen Tag-Nacht-Ryth­mus des Men­schen. Da Mela­tonin nur während Dunkelpe­ri­o­den hergestellt und aus­geschüt­tet wird, bes­timmt die Tages­länge, beziehungsweise die Leucht­dauer kün­stlich­er Beleuch­tung, seinen Blutwert.

Dieser wiederum bee­in­flusst den Schlaf-Wach-Rhyth­mus.

Bekan­nt wurde Mela­tonin, da es ein natür­lich­es Schlafmit­tel darstellt, das keine Auswirkun­gen auf die REM­Traumphasen hat; man wacht dadurch mor­gens auch richtig aus­geruht auf, was bei nor­malen Schlafmit­teln nicht so ist.

Mela­tonin wird auch gegen die Auswirkun­gen des Jet-lag bei Flü­gen einge­set­zt, also um den Wach-Schlaf-Rhyth­mus auf die neue Ort­szeit einzustellen.
Im Alter von 45 Jahren lässt die Funk­tion der Zir­bel­drüse drastisch nach und die Mela­ton­in­pro­duk­tion sinkt um bis zu fün­fzig Prozent ihres Nor­mal­w­ertes.

Mit zunehmen­dem Alter sinkt die Mela­ton­in­pro­duk­tion weit­er und
erre­icht zwis­chen siebzig und achtzig Jahren Tiefst­werte, die meist nicht ein­mal mehr gemessen wer­den kön­nen.

Die Ein­nahme von Mela­tonin kurz vor dem Schlafenge­hen kann die Ein­schlafzeit verkürzen und einen tiefen und erhol­samen Schlaf gewährleis­ten.

Ausser­dem trägt es dazu bei, gesunde und erhol­same Schlaf­muster
wieder­herzustellen, ohne dabei eine Abhängigkeit oder Gewöh­nung, wie herkömm­liche Schlafmit­tel, her­beizuführen.

Weltweite Forschun­gen scheinen zudem darauf hinzuweisen, daß Mela­tonin noch eine ganze Rei­he weit­er­er, sehr pos­i­tiv­er Wirkun­gen auf den Organ­is­mus hat:
· es fördert die Funk­tion des Immun­sys­tems durch Bee­in­flus­sung der Thy­mus­drüse,
· es hebt das all­ge­meine emo­tionale Befind­en und die geistige Regsamkeit, und
· es hil­ft dem Organ­is­mus physisch und psy­chisch mit Stress bess­er fer­tig zu wer­den.

Osteo­poros­eschutz.
Das Hor­mon Mela­tonin ist nicht nur zuständig für den aus­geglich­enen Schlafrhyth­mus.

US-Wis­senschaftler kon­nten erst­mals nach­weisen, daß Mela­tonin auch eine wichtige Rolle im Knochenwach­s­tum spielt.

Ihre Erken­nt­nisse, veröf­fentlicht im Jour­nal of Bio­log­i­cal Chem­istry, ver­sprechen verbesserte Möglichkeit­en für Behand­lung und Vor­beu­gung von Osteo­porose.

Prof. Dr. Jerome A. Roth, Univ. Buf­fa­lo, und sein Kol­lege Prof. Dr. Moon-Il Cho, Oral­bi­ologe, unter­sucht­en den Ein­fluss von Mela­tonin auf Knochen­zel­lkul­turen im Labor.

Nach­dem das Mela­tonin an seinen Rezep­tor auf der Zel­lober­fläche bindet, sig­nal­isiert es der Zelle, die Knochen­ma­trix­pro­teine zu pro­duzieren und min­er­al­isieren“, so Roth über den nie zuvor nachgewiese­nen Zusam­men­hang.

Möglicher­weise ist dies die Grund­lage für zukün­ftige Osteo­porose-Vor­beu­gung, so Cho: „Wir wis­sen, dass die Mela­ton­in­pro­duk­tion mit dem Alter nach­lässt, und dass Knochen­schwund, der zu Osteo­porose führt, ein unauswe­ich­lich­er Teil des Alterns ist, beson­ders bei Frauen.“

Dr. Rudman’s Arbeit über men­schlich­es Wach­s­tumshormon begleit­en andere Stu­di­en über andere Hor­mone die im Alter abnehmen.

In dem Buch „The Mela­tonin Mir­a­cle“ geschrieben von Dr. Wal­ter Pier­paoli und Dr. William Regel­son, empfehlen bei­de Ärzte beson­ders das Hor­mon Mela­tonin als einen Weg zu betra­cht­en, viele alters­be­d­ingten Verän­derun­gen zu stop­pen oder sog­ar umzukehren.

Dieser Ratschlag basiert auf 30 Jahren Forschung.

Bei­de Ärzte sehen die Zir­bel­drüse, die das Mela­tonin pro­duziert, als eine „alternde Uhr“ an.

So wie der Mela­tonin­spiegel fällt, fan­gen wir an, ern­stzunehmende Zeichen des Alterns zu zeigen.

Wir nehmen an, daß diese Ver­min­derung von Mela­tonin geschieht, und die abwärts Spi­rale, bekan­nt als Altern, ein­tritt, weil die Zir­bel­drüse – die Alter­suhr – zusam­men­bricht.

Wenn die Alter­suhr selb­st anfängt Zeichen des Alterns zu zeigen, dann sig­nal­isiert sie den anderen Teilen des Kör­pers, daß es Zeit für sie ist, auch alt zu wer­den.

Der Zyk­lus der Mela­ton­in­pro­duk­tion hil­ft, unseren Kör­p­er vor den Auswirkun­gen des Altwer­dens zu schützen.

Was ist das Beson­dere an diesem Stoff, und weshalb kann er vor dem Altern schützen?

Das Mela­tonin erfüllt eine Rei­he wichtiger Auf­gaben im Kör­p­er, die die Auswirkun­gen des Alterns bekämpfen sollen.

Was ist Altern, und warum altern wir?

Es ist all­ge­mein bekan­nt, daß der Alterung­sprozeß von ein­er Vielzahl an Umstän­den und Krankheit­en abhängt, doch erst in der let­zten Zeit erkan­nte man, daß das Alter nicht ein Ergeb­nis ein­er Rei­he unseliger Begeben­heit­en des All­t­ags ist, son­dern daß es durch eine innere biol­o­gis­che Uhr ges­teuert wird.

Man kön­nte sagen, daß Altern nicht durch Defek­te im Kör­p­er verur­sacht wird, son­dern daß das Altern das Sys­tem selb­st ist.

Das Altern ist eine Folge der Evo­lu­tion: je höher entwick­elt ein Lebe­we­sen ist, desto schneller altert es.

Einzel­lige Lebe­we­sen zum Beispiel altern über­haupt nicht; sie sind, poten­tiell unsterblich, da sie sich immer wieder teilen, und das unendlich oft.

Doch bei den Kör­perzellen ist das nicht so, nach ein­er bes­timmten Anzahl von Teilun­gen, ster­ben sie ab.

Die einzi­gen Kör­perzellen, die sich unendlich oft teilen kön­nen, sind die Kreb­szellen.

Das Altern ist ein biol­o­gis­ch­er Vorteil der kom­pliziert­eren Lebe­we­sen, denn je schneller eine Gen­er­a­tion sich fortpflanzen kann, desto schneller kann sie sich an die äußeren Leben­sum­stände anpassen.

Insek­ten zum Beispiel, die nur wenige Tage leben, sind oft schon nach eini­gen Jahren gegen Pes­tizide resistent.

Eine Gen­er­a­tion hat ihre biol­o­gis­che Auf­gabe erfüllt, wenn sie sich erfol­gre­ich fort­gepflanzt und die Nach­fol­ge­gen­er­a­tion die sex­uelle Reife erre­icht hat.

In ein­er sta­bilen Pop­u­la­tion müssen sich Geburts- und Ster­ber­ate deck­en; je schneller die alte Gen­er­a­tion stirbt, desto schneller kön­nen wieder neue Gen­er­a­tio­nen geboren wer­den, und die Evo­lu­tion schre­it­et fort.

Mela­tonin spielt nun die zen­trale Rolle im Alterung­sprozeß, da es den Kör­p­er vor Ver­fall schützt. Mela­tonin ist nicht nur ein ein­fach­er Boten­stoff, er erfüllt auch weitre­ichende zeller­hal­tende Funk­tio­nen im Kör­per­sys­tem.

Zum Beispiel hil­ft es, den Kör­p­er vor soge­nan­nten Freien Radikalen zu schützen, die Zellen angreifen und zer­stören kön­nen.

Freie Radikale entste­hen zum Beispiel durch Zigaret­ten, Sauer­stoff, Alko­hol, Ozon, ultra­vi­o­lette Strahlung, Rönt­gen­strahlung, Kör­per­prozesse und über­triebene kör­per­liche Betä­ti­gung.

Es gibt eine ganze Menge soge­nan­nte Antiox­i­danzien, also Stoffe, die freie Radikale unschädlich machen kön­nen, indem sie eine Verbindung mit ihnen einge­hen.

Antiox­i­dantien sind zum Beispiel: Betakarotin, Vit­a­min E, Vit­a­min C, Selen, Flavine und Glu­tahione…

Doch das Mela­tonin ist unter allen Antiox­i­danzien das effek­tivste.

Es hat keine Neben­wirkun­gen, und die Verbindung mit freien Radikalen ist nicht wieder rück­gängig zu machen, sie ist harm­los und wird aus dem Kör­p­er aus­geschieden.

Das ist bei den anderen Antiox­i­danzien nicht so.

Wenn sie zer­fall­en, wer­den wieder freie Radikale frei, was die Zellschädi­gung beschle­u­ni­gen kann.

Zellschädi­gun­gen durch freie Radikale sind die wichtig­ste Ursache für das Altern.

An den Stellen des Kör­pers, die die meis­ten freien Radikalen bilden, altert man am schnell­sten; zum Beispiel wird Vergeßlichkeit durch freie Radikale verur­sacht, die die Neu­ro­nen­net­ze des Gehirns zer­stören.

Durch die ständi­ge Aktiv­ität der Synapsen entste­hen freie Radikale ent­lang der Ner­ven­stränge.

Auch Krebs wird durch freie Radikale verur­sacht, die die DNA angreifen und verän­dern.

Stu­di­en zufolge hat Mela­tonin auch die Fähigkeit, uns vor ihm zu schützen.
Stu­di­en haben ergeben, das Mela­tonin bei vie­len Kreb­sarten das Wach­s­tum ver­langsamt und die Metas­tasen­bil­dung verzögert.

 

Vor allem in Verbindung mit Inter­leukin-II, ein­er Sub­stanz, die vom
Immun­sys­tem gebildet wird, kon­nte man große Erfolge erzie­len:

In einem Ver­such in Mon­za, Ital­ien, gab man 82 Patien­ten, die metas­tasieren­den Krebs hat­ten, eine Kom­bi­na­tion aus niedrig dosiertem Inter­leukin-II und Mela­tonin.

Dies erzielte bei vier Patien­ten eine kom­plette Remis­sion und ließ den Tumor bei 21 Patien­ten schrumpfen.

Dabei blieben die Neben­wirkun­gen sehr ger­ing.

Wie kann Mela­tonin Krebs bekämpfen?

Durch seine Eigen­schaft als Antiox­i­dans ver­hin­dert es Schädi­gun­gen der DNA, durch die eine Zelle kreb­sar­tig wer­den kann.

Es stim­uliert das Immun­sys­tem so, daß Kreb­szellen in ihrem Früh­sta­di­um zer­stört wer­den, bevor sie sich ver­mehren kön­nen; außer­dem reg­uliert Mela­tonin die Bil­dung von Östro­gen, Testos­teron und wahrschein­lich noch ander­er Hor­mone, die das Wach­s­tum bes­timmter Tumore ver­langsamen und ver­hin­dern.

Wie Krebs kön­nen auch gefährliche Herzkrankheit­en, die durch Ablagerun­gen an der Gefäßwand entste­hen, durch freie Radikale verur­sacht wer­den; wahrschein­lich verbinden sich die freien Radikalen mit LDL­C­ho­les­terin, es oxi­diert, und die Verbindung wird sozusagen „ranzig“.

Die Kör­per­ab­wehrzellen greifen die Cho­les­ter­in­par­tikel an, die an den Gefäßwän­den hän­gen­bleiben, und absorbieren sie.

Dadurch, daß sie das Cho­les­terin nicht ver­dauen kön­nen, schwellen sie immer mehr an, das Gefäß verengt sich und die Blutzirku­la­tion wird beein­trächtigt.

Auch im Immun­sys­tem spielt Mela­tonin eine zen­trale Rolle.

Dort nimmt es neben der Auf­gabe, indi­vidu­elle Zellen vor freien Radikalen zu schützen, die Stel­lung eines Kom­man­dan­ten ein, der die ver­schieden­nen Kom­po­nen­ten des Immun­sys­tems steuert.

Das ergibt sich daraus, daß das Sys­tem von Hor­mo­nen ges­teuert
wird, die wiederum unter­schiedlich stark von Mela­tonin bee­in­flußt wer­den.

Mela­tonin hil­ft auch, Autoim­munreak­tio­nen zu ver­hin­dern, die Krankheit­en wie Dia­betes, Rheuma und Allergien aus­lösen kön­nen.

Alle diese Krankheit­en treten ver­stärkt im Alter auf.

Dies hängt mit dem Mela­tonin­spiegel zusam­men.

Ein hoher Mela­tonin­spiegel schützt vor freien Radikalen und sorgt für das Funk­tion­ieren des Immun­sys­tems.

Das Wis­sen um diesen Radikalfänger-Mech­a­nis­mus von Mela­tonin brachte Dr. Rolf Dubbel vom Zen­trum für Human­genetik der Uni Bre­men auf die Idee, Pflanzen kön­nten Mela­tonin enthal­ten.

Im Zusam­men­hang mit Ozon-Forschun­gen an Pflanzen fiel Dubbel auf, daß einige Pflanzen gegenüber boden­na­hem Ozon, das u.a.
die Blät­ter angreift, resisten­ter waren als andere.

Diese ver­fü­gen anscheinend über einen Ent­gif­tungsmech­a­nis­mus.

Bei Exper­i­menten mit mehr als 50 Tomaten­sorten aus 10 Län­dern wurde Dubbel fündig. Weit­ere Lab­o­r­analy­sen ergaben Nutzpflanzen mit hohen und weniger hohen Mela­ton­in­werten.

Tomat­en, Karot­ten, Sel­l­erie und Nüsse sind damit aus Sicht des Forsch­ers gesün­der als Äpfel, Apfelsi­nen, Bana­nen und Papri­ka mit einem ver­gle­ich­sweise um 50 Prozent niedrigeren Mela­tonin Lev­el. Die hohen Konzen­tra­tio­nen, die Dubbel und sein Team in vie­len Heilpflanzen fan­den, erk­lärt ver­mut­lich die beruhi­gende und schlaf­fördernde Wirkung viel­er Prä­parate auf Pflanzen­ba­sis.

Dubbel sieht einen steigen­den Bedarf an Mela­tonin als Radikalfänger.

Er meint, Schä­den an Pflanze, Men­sch und Tier durch hohe Ozon­be­las­tung, steigende UV Strahlung, Radioak­tiv­ität, Luftver­schmutzung und Sub­stanzen in Lebens­mit­teln kön­nten
zumin­d­est teil­weise über Mela­tonin abge­fan­gen wer­den.

Man kann den Mela­tonin­spiegel bee­in­flussen, indem man tagsüber genug Son­nen­licht tankt, wodurch die Sero­ton­in­bil­dung angeregt wird und der Anstieg des Mela­tonin­spiegels nach dem Dunkel­w­er­den stärk­er wird;  oder indem man zusät­zlich Mela­tonin ein­nimmt.

Die Verträglichkeit von Mela­tonin ist gut.

Es wird über die Leber und Nieren aus­geschieden.

Ein „Hang­over“, d.h. starke Müdigkeit am näch­sten Mor­gen, ist nicht zu erwarten.

Berichte über Langzeitwirkun­gen liegen  allerd­ings noch nicht in aus­re­ichen­der Menge vor.

Zur Zeit ist Mela­tonin in der BRD als Arzneimit­tel noch nicht
zuge­lassen.

Dosierung: Als Nahrungsergänzung­spro­dukt nehmen Sie bei Schlaf­störun­gen eine 3mg-Kapsel Mela­tonin zwanzig bis vierzig Minuten vor dem Zubettge­hen.

Bedenken Sie, dass Mela­tonin kein Medika­ment, son­dern eine natür­liche Kör­per­sub­stanz ist.

Deshalb stellt sich die beruhi­gende Wirkung auch nicht bei allen Men­schen gle­ich schnell und gle­ich stark ein.

Es kann dur­chaus sein, dass Sie Mela­tonin während mehrerer Tage
ein­nehmen müssen, bis eine spür­bare Wirkung auf Ihren Schlafrhyth­mus ein­tritt.

Bei schw­eren Schlaf­störun­gen oder bei „Jet-lag“ kann es manch­mal notwendig sein, zwei 3mg-Kapseln einzunehmen, bis sich der Schlaf ein­stellt.

Obwohl keine Gefahr ein­er Über­dosierung beste­ht, soll­ten Sie jedoch nicht mehr als zwei 3mg-Kapseln (6 Mil­ligramm) pro Tag ein­nehmen.

Neben­wirkun­gen: Bis heute sind wed­er in den USA noch ander­swo irgendwelche Neben­wirkun­gen beobachtet wor­den, die auf die Ein­nahme von Mela­tonin zurück­ge­führt wer­den kön­nen.

Auch Kon­flik­te mit anderen Nahrungsergänzung­spro­duk­ten (z.B. Vit­a­m­in­prä­parat­en) oder Medika­menten und Hor­mon­prä­parat­en
(z.B. Östro­gen­pro­duk­ten) kon­nten – mit Aus­nahme der unter Ein­nah­mebeschränkun­gen aufge­führten Sub­stanzen – bis­lang nicht fest­gestellt wer­den.

Wenn Sie jedoch regelmäs­sig Medika­mente ein­nehmen, soll­ten Sie sich mit Ihrem Arzt berat­en.

Mela­tonin kann die Wirkung bes­timmter Arzneimit­tel ver­stärken und deshalb kön­nte bei gle­ichzeit­iger Ein­nahme mit Ihrem Medika­ment eine Dosisre­duk­tion angezeigt sein.

Mela­tonin sollte nicht ein­genom­men wer­den:
· wenn Sie regelmäs­sig nicht-steroidale, entzün­dung­shem­mende Medika­mente, z.B. Aspirin oder Ibupro­fen, Betablock­er, z.B. zur Blut­druck­kon­trolle, Anti-Depres­si­va, „Sero­ton­in­hem­mer“ oder Cor­ti­cos­teroide ein­nehmen;
· wenn Sie schwanger sind oder ein Baby stillen;
· vor Tätigkeit­en, die Ihre volle Aufmerk­samkeit erfordern (z.B. Aut­o­fahren, Nachtar­beit).
· Wenn Sie sich wegen Auto-Immun­störun­gen, Depres­sio­nen oder anderen Lei­den in ärztlich­er Behand­lung befind­en, soll­ten Sie eine Mela­tonin­er­satzther­a­pie nur im Ein­vernehmen mit Ihrem Arzt begin­nen.

Auf die Verabre­ichung an Kinder und Jugendliche unter 25 Jahren sollte – abge­se­hen von ärztlich­er Verord­nung – eben­falls verzichtet wer­den.

In Zukun­ft kön­nte die Mela­ton­in­forschung neue Erken­nt­nisse und Behand­lungsmeth­o­d­en für alters­be­d­ingte Krankheit­en brin­gen.

Es gibt noch viele Fra­gen, weshalb es in Deutsch­land zur Zeit nicht erhältlich ist. Sich­er ist, daß dieser Stoff in Zukun­ft noch viel disku­tiert wer­den wird.

Unwirk­sam oder nicht genü­gend wirk­sam bleibt Mela­tonin in Fällen, in welchen der Kör­p­er starken Ein­flüssen aus­ge­set­zt ist, die der Ver­langsamung der Funk­tio­nen ent­ge­gen­wirken.

Es sind dies ins­beson­dere:
o Par­al­lele Ein­nahme stark­er – ins­beson­dere ben­zo­di­azepin­haltiger – Schlafmit­tel. Diese kön­nen bei Dauere­in­nahme sog­ar die Schlaflosigkeit fördern statt ihr ent­ge­gen­zuwirken.
o Schlaf­störende Ess­ge­wohn­heit­en: Opu­lente Mahlzeit­en und der Kon­sum alko­hol­haltiger Getränke kurz vor dem Zubettge­hen kön­nen den Kör­p­er so stark stra­pazieren, dass er keine Ruhe find­et.
o Saur­er Magen: Der über­mäs­sige Verzehr säure­bilden­der Nahrungsmit­tel kann zur Magenüber­säuerung und
saurem Auf­s­tossen führen. Auch dies verun­möglicht einen ruhi­gen Schlaf und ein erhol­sames Durch­schlafen.
o Zu helle Schlafräume: Mela­tonin – ob das von der Zir­bel­drüse pro­duzierte oder das zusät­zlich ein­genommene – wirkt vor allem in der Dunkel­heit; in der Hel­ligkeit baut es sich sehr rasch wieder ab. Zu viel Licht wirkt sich somit kon­trapro­duk­tiv aus.
o Psy­chis­che Belas­tun­gen: Auch Belas­tun­gen psy­chis­ch­er Natur kön­nen sich auf den Schlaf sehr neg­a­tiv auswirken. Da Mela­tonin zwar Müdigkeit provoziert, aber nicht als Beruhi­gungsmit­tel dient, kön­nen psy­chisch bed­ingte Verkramp­fun­gen die Wirkung des Hor­mons auss­chal­ten.
o Stress: Diese beson­dere Form der psy­chis­chen Belas­tung tritt vor allem bei Über­forderun­gen am Arbeit­splatz und im pri­vat­en Bere­ich auf. Auch Stress, der über län­gere Zeit anhält, kann die natür­liche oder durch Mela­tonin her­beige­führte Müdigkeit über­lagern und den Schlaf stören.
Damit ist auch schon angedeutet, mit welchen Mit­teln Betrof­fene ihre Aus­sicht­en auf erhol­samen Schlaf nach­haltig erhöhen und die Wirk­samkeit von Mela­tonin entschei­dend verbessern kön­nen:
o Keine Ein­nahme stark­er kon­ven­tioneller Schlafmit­tel par­al­lel zum Mela­tonin-Kon­sum.
o Auf richtige Dosierung des Mela­tonins acht­en und dieses auss­chliesslich vor dem Zubettge­hen ein­nehmen.
o Abends keine opu­len­ten, schw­er ver­daulichen Mahlzeit­en ein­nehmen.
o Vor dem Zubettge­hen keinen alko­hol­halti­gen Schlum­mertrunk oder kof­fein­haltige Getränke zu sich nehmen, son­dern Tee, Milch oder Wass­er.
o Bei säureüber­schüs­si­gen Mahlzeit­en ein Mit­tel – z.B. Kalz­i­um- und Kali­umkar­bon­at, Spir­uli­na, Orgon Wurzelkraft – ein­nehmen, welch­es das Säure/Basen-Ver­hält­nis im Magen ins Gle­ichgewicht bringt.
o Auf genü­gende Dunkel­heit im Schlafz­im­mer acht­en und Geräte mit starken elekro­mag­netis­chen Abstrahlun­gen vom Netz tren­nen.
o Ner­vosität mit san­ften Beruhi­gungsmit­teln dämpfen (z.B. Pas­sions­blume).
o Psy­chis­che Belas­tun­gen und Stress mit entspan­nungs­fördern­den biol­o­gis­chen Mit­teln bekämpfen.